
Performance
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Performance "No Man's Land" , "CERCLE" und "90/Now"
13. September 2026
20:00 Uhr
Drei Stücke: "No Man's Land"/ "CERCLE"/ "90/Now"
Über den Abend
Drei außergewöhnliche Soli und Duette widmen sich auf ganz unterschiedliche Weise den Themen Körper, Kultur und Zeit. Jedes Werk folgt seiner eigenen künstlerischen Sprache und seinem eigenen choreografischen Ansatz – gemeinsam entfalten sie einen vielschichtigen Tanzabend voller persönlicher Geschichten, kultureller Begegnungen und zeitgenössischer Perspektiven.
"No Man's Land" – Aurora Magrì
Choreografie und Performance: "Safet Mistele & Aurora Magrì
Uraufführung:** 20.12.2025 | Kulturhaus Dock 4
"No Man's Land" reflektiert über Trennung – zwischen Körpern, Identitäten und dem Boden, den wir gemeinsam teilen. Statt uns daran zu erinnern, dass wir alle auf derselben Erde geboren sind, lernen wir, Grenzen, Seiten und Gegensätze wahrzunehmen. Das Stück hinterfragt, ob diese Trennungen wirklich notwendig sind und wie verletzlich wir werden, wenn wir die Linien akzeptieren, die für uns gezogen wurden.
Das Duett versteht sich zugleich als Trio aus Körper, Körper und Raum – gemeinsam gelesen, auf demselben Boden und ohne Seiten.
"CERCLE" – Olé Khamchanla (Loas/Frankreich)
Ein choreografisches Solo an der Schnittstelle verschiedener Kulturen.
In "CERCLE" erforscht Olé Khamchanla die Essenz seiner Bewegungssprache – von ihren Wurzeln im Hip-Hop über ihre Verbindung mit zeitgenössischem Tanz bis hin zu den traditionellen Tänzen aus Laos und Thailand. Westliche und östliche Einflüsse, urbane und klassische Formen verschmelzen zu einer einzigartigen choreografischen Handschrift.
Der Kreis (Cercle) steht dabei zugleich für einen intimen inneren Raum und einen äußeren Raum des Entdeckens. Er symbolisiert eine universelle Sprache der Bewegung und den unaufhörlichen Wunsch, neue Wege zwischen Kulturen und Tanzformen zu finden.
Olé Khamchanla wurde in Laos geboren und wuchs in Frankreich auf. Seit den frühen 1990er-Jahren widmet er sich dem Hip-Hop, später ergänzten Capoeira und zeitgenössischer Tanz seine Ausbildung. Nach seiner Arbeit mit der Compagnie A'CORPS gründete er 2011 seine eigene Compagnie KHAM. Eine prägende Reise nach Laos und Thailand im Jahr 2006, auf der er traditionelle Tänze studierte, beeinflusst bis heute seine choreografische Forschung an den Schnittstellen verschiedener Kulturen.
"90/Now" – Noutnapha Soydala
Eine choreografische Reflexion über Zeit, Veränderung und den Körper.
Ausgehend von der Frage „Warum ist es heute nicht besser als früher?“ erzählt "90/Now" anhand der persönlichen Geschichte der Choreografin seit 1990 von Veränderung, Erinnerung und Gegenwart. Originalmusik und eigens entwickelte, ökologisch gefärbte Textilien werden Teil einer Performance, die individuelle Erfahrungen mit universellen Fragen unserer Zeit verbindet.
Getreu dem Gedanken des „Now“ verändert sich das Stück mit jedem Aufführungsort. Raum, Publikum und Umgebung werden Teil der Performance und laden dazu ein, Vergangenes loszulassen und den gegenwärtigen Moment bewusst zu erleben.
Noutnapha Soydala (Nout) ist Tänzerin, Choreografin und Mitbegründerin der "Fanglao Dance Company" in Laos. Seit ihrem sechsten Lebensjahr tanzt sie traditionellen laotischen Tanz und arbeitet seit 2008 international mit der französischen "Compagnie KHAM" zusammen. Für ihre Solowerke "Kip", "Phuying" und "90/Now" wurde sie international ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Special Jury Award" des "ODORO-AKITA Festivals" in Japan.
