Studio 1 – 10 € / 15€
Donnerstag, 10.09.2020 (20:00 Uhr)

Description (English): 

Through the experience with Covid-19, the individual, the couple, the family experiences a physical
distance to other units. From one day to the next we are deprived of one of our most elementary
senses: the sense of touch. How do you meet without this basic sense? How does this new detachment influence human interaction and how is society at all liveable under such conditions? In “The space in between” the Compagnie LaPerformance invites the participants of the festival to actively help shape the performance. The performers offer the audience a space for encounter, in which each individual feels himself/herself in a new way and makes the space between himself/herself and the others tangible.

The mutual interaction of the participants creates a common experience. In the interplay between participating and observing, new images are built up and changed in the
organic interaction.

The being in space (together) creates resonances between the participants. Strangers meet each
others with an open mind.

This performance is suitable for all interested people from the age of 12 with and without dance
experience.

Whoever is interested in this experience and wants to participate is welcome! 

Bio: 

The Compagnie LaPerformance was founded in 2016 under the direction of the performance artist
Julie Jaffrennou. Besides her, the core team includes the dancers Alice Gartenschläger and Olivia
Maridjan-Koop as well as the actress Tjadke Biallowons.
The ensemble is interested in the field of tension between the individual and the collective
subconscious, between apparently self-determined activities and automated processes. In their
performances, they search for a non-verbal physical visual language beyond the individual artistic
disciplines. They combine the approaches of visual art (material & image in space) and performance
(movement in time, audience). With their own biographies, the performers give the traditional
images an individual coloring, so that they can lead the audience to processes of recognition or new
discoveries. Reception modes are broken up by integrating the audience into the stage space. This
creates realms of experience for all – performers and spectators.
In recent years Cie LaPerformance has performed in the theatre, in museums, in church halls and in
public spaces. The audience situation varied from frontal view, mobility around and between the
performances, to active participation in a performatively and spatially prepared setting.

 

Description (German): 

Durch die Erfahrung mit Covid-19 erlebt der/die Einzelne, das Paar, die Familie eine körperliche Distanz zu anderen Einheiten. Somit sind wir von heute auf Morgen um einen der elementarsten Sinne beraubt: Den Tastsinn. Wie begegnet man sich ohne diesen grundlegenden Sinn? Wie beeinflusst diese neue Distanziertheit das menschliche Miteinander und wie ist Gesellschaft unter solchen Bedingungen überhaupt lebbar?

In „Der Raum dazwischen“ lädt die Compagnie LaPerformance die Teilnehmer*innen des Festivals ein, die

Performance aktiv mitzugestalten. Die Performer*innen bieten dem Publikum einen Raum der Begegnung, in dem jede*r Einzelne sich neu spüren kann und den Raum zwischen sich selbst und dem anderen erfährt und erfahrbar macht.

Durch die Interaktion der Teilnehmer*innen entsteht ein gemeinsames Erlebnis. Im Wechselspiel zwischen Teilnehmen und Beobachten bauen sich neue Bilder auf und verändern sich im organischen Miteinander.

Das (zusammen) Sein im Raum schafft zwischen den Beteiligten Resonanzen. Fremde begegnen sich unvoreingenommen.

Diese Performance ist geeignet für alle Interessierten ab 12 Jahren mit und ohne Tanzerfahrung. Wer Lust hat auf diese Erfahrung und mitmachen will ist Willkommen!

 

Bio: 

Die Compagnie LaPerformance wurde 2016 unter der Leitung der Performancekünstlerin Julie Jaffrennou gegründet. Neben ihr gehören die Tänzerinnen Alice Gartenschläger und Olivia Maridjan Koop sowie die Schauspielerin Tjadke Biallowons zum Kernteam.

Das Interesse des Ensembles gilt dem Spannungsfeld zwischen dem Individuum und dem kollektiven Unterbewusstsein, zwischen scheinbar selbstbestimmten Tätigkeiten und automatisierten Abläufen. In ihren Performances suchen sie nach einer nonverbalen körperlichen Bildsprache jenseits der einzelnen künstlerischen Disziplinen. Sie verbindet die Ansätze von bildender Kunst (Material im Raum) und Performance (Bewegung in der Zeit, Publikum). Die Performerinnen verleihen dabei mit ihrer eigenen Biografie den althergebrachten Bildern eine individuelle Färbung, so dass diese beim Zuschauer zu Wiedererkennungsprozessen oder Neuentdeckungen führen können.

Rezeptionsweisen werden aufgebrochen, indem das Publikum in den zu bespielenden Raum integriert wird. Dadurch entstehen Erfahrungsräume für alle – Performer und Zuschauer. In den letzten Jahren performte Cie LaPerformance im Theater, in Museen, in Kirchenräumen und im öffentlichen Raum. Die Publikumssituationen variierten von frontaler Sicht, mobiler Bewegung um und zwischen den Performances, bis hin zur aktiven Teilnahme in einem performativ und räumlich vorbereiteten Setting.